Tomatis, OP Berichte und ein Fahrradausflug

Montag war ich mit meinem Freund Marc im Kino in Grevenbroich in "The Batman Legomovie" und wir Beide konnten wieder einmal feststellen, wie schwer es ist behindert zu sein. Die Tiefgarage war für mich nur durch einen Nebeneingang erreichbar, hier konnte man jedoch nicht rein und wir mussten einen Infoknopf drücken. Die Dame an der Leitung sprach Französisch! Es dauerte etwas bis wir wieder aus dieser Garage raus waren. 

Mittwoch war ich seit langem wieder mit dem Fahrrad unterwegs und habe mit meiner Familie die ersten Frühlingssonnenstrahlen gesehen. Ich komme nicht alleine in den Einstieg rein und raus und das Losfahren war etwas wackeliger als früher. Aber es hat Spaß gemacht.  

Freitag hatte ich während der Reha einen so starken Tinnitus am rechten Ohr, dass ich Kopfschmerzen bekommen habe. Da es hier Schulmedizinisch wohl keine Lösung für mich gibt, haben wir uns mit Tomatis beschäftigt. An diesem Tag sind wir nach Köln zu einer Praxis gefahren, Inder Josef Vervoort war. Wir hatten zuerst ein Gespräch mit dem Ohrenarzt und es war sehr interessant was er uns sagte. So hatte er zwei neue Ansätze für meine Schwerhörigkeit, denen ich jetzt nachgehen werde. 

Für alle Leser: lasst euch zu jeder OP immer die OP Berichte geben, nicht nur die Arztbriefe. 

Das Gespräch mit Josef war auch sehr gut. Er sagte, dass eine Tomatistherapie mir helfen könnte wieder bessere Kontrolle über meinen Körper zu bekommen und auch meine Sprache würde davon stark profitieren.  
Auch für das Hören besteht die Möglichkeit verbessert zu werden, das muss jedoch ausprobiert werden. Nun überlegen wir diese Therapie Anfang April zu machen. Sie ist leider sehr teuer. 

Ich habe den Tip des Ohrenarztes beherzigt und versucht über den Tinitus wegzuhören. 

Am Abend war ich mit meinem Kumpel Raphael und seiner Freundin Billard spielen, doch ihm ging es irgendwie nicht so gut. Samstag kam Randy, ihr Freund Felix vorbei und wir haben über Karneval gesprochen. Für mich ist es jedoch unvorstellbar, mit meinem Handicap, in einem Zelt voller Leute zu sein und immer Angst haben zu müssen, umgerissen zu werden. Schön war das Lagerfeuer mit Stockbrot. 

Sonntag waren unsere Freunde in Köln, Bad Nauheims Jugend hat gegen die Kölner KEC Jugend Eishockey gespielt und zusammen haben wir Jakob angefeuert. Mit zusammen 14 Mann (aus 2 Familien) ist immer was los.